Oct 26 2009
Offene Immobilienfonds und ihre Rendite
Offene Immobilienfonds sind eine Anlageform, die sich durch Besonderheiten auszeichnet. Vor allem im Hinblick auf eine gute Rendite und ein geringes Risiko sind offene Immobilienfonds beliebt. Offene Immobilienfonds sind gesetzlich dazu verpflichtet, in mindestens 15 Immobilien zu investieren. Dadurch kann das Risiko eines Verlustes sehr breit gestreut werden. Dennoch können offene Immobilienfonds die Chancen auf eine gute Rendite optimal für sich ausnutzen. Die Rendite wird aus zwei unterschiedlichen Quellen erwirtschaftet. In der Regel investiert ein offener Immobilienfonds in Einzelhandelsgebäude oder in Bürokomplexe. Diese Immobilien sind vermietet und so ergibt sich ein großer Teil der Rendite aus den Mieteinnahmen. Der andere Renditeteil wird aus der Wertsteigerung der einzelnen Objekte erwirtschaftet.
Dieser Renditeteil zeichnet sich dadurch aus, dass er steuerfrei ist. Damit muss auf ihn auch nicht die Abgeltungssteuer gezahlt werden, die in Deutschland 25 Prozent beträgt. Damit der private Anleger aber mit einem offenen Immobilienfonds keine Bruchlandung erleidet, sollte er sich mit den Immobilien, die zum Fondsvermögen gehören, eingehend auseinander setzen. Informationen zu den einzelnen Immobilien kann man dem Fondsprospekt entnehmen, denn in ihm sind die Immobilien detailliert beschrieben, sodass man sich ein umfassendes Bild machen kann. Auch wenn offene Immobilienfonds als sicher und renditestark gelten, ist ein Restrisiko immer gegeben.
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